MONDAINE beleuchtet die Bedeutung von Lesbarkeit im modernen Uhrendesign

The Official Swiss Railways Station Clock remains one of the most recognisable examples of Swiss industrial design and continues to inspire MONDAINE watch design today
Während Zifferblätter immer komplexer werden, geraten Klarheit und unmittelbare Ablesbarkeit zunehmend hinter die visuelle Wirkung zurück.
Ein Zifferblatt wird nicht wie ein statisches Bild wahrgenommen. Es wird in Bewegung, unter wechselnden Lichtverhältnissen und oft innerhalb von Sekundenbruchteilen erfasst. Entscheidend ist dabei, wie effizient das Auge visuelle Informationen verarbeiten kann.
Die Lesbarkeit eines Zifferblatts wird von mehreren Faktoren bestimmt. Ein starker Kontrast zwischen Zifferblatt und Zeigern verbessert die Sichtbarkeit unter unterschiedlichen Lichtverhältnissen. Eine klare Zeigergeometrie hilft dem Auge, Stunden- und Minutenzeiger unmittelbar zu unterscheiden, während eine präzise Minuterie die visuelle Struktur des Zifferblatts definiert.
Mit der zunehmenden gestalterischen Komplexität vieler Uhren ist dieses Gleichgewicht schwieriger geworden. Spiegelnde Oberflächen können die Sichtbarkeit beeinträchtigen, überlagerte Elemente konkurrieren um Aufmerksamkeit und eine Fülle an Details kann die Struktur stören, die für eine unmittelbare Orientierung notwendig ist.
Dieselben Prinzipien finden sich auch bei öffentlichen Uhren, Bahnhofsbeschilderungen und industriellen Informationssystemen, bei denen Informationen schnell und intuitiv erfasst werden müssen.
Die Gestaltung vieler MONDAINE Uhren geht auf die Offizielle Schweizer Bahnhofsuhr zurück, die 1944 vom Ingenieur Hans Hilfiker für die Schweizerischen Bundesbahnen entworfen wurde. Entwickelt für stark frequentierte Bahnsteige, musste die Uhrzeit auch aus der Distanz sofort erkennbar sein.
„Lesbarkeit bedeutet nicht, Gestaltung zu reduzieren“, sagt Pierrick Marcoux, Group Product Director bei MONDAINE. „Es geht darum, Informationen so zu organisieren, dass das Auge die Uhrzeit unmittelbar versteht.“
1986 brachte MONDAINE die erste Armbanduhr auf den Markt, die vom Design der Schweizer Bahnhofsuhr inspiriert war und deren Fokus auf Kontrast, Proportion und funktionale Zifferblattarchitektur bewahrte.
Mit der zunehmenden visuellen Komplexität zeitgenössischer Uhrendesigns ist das Gleichgewicht zwischen Ausdruck und Klarheit zu einer der relevantesten Designfragen der Branche geworden.
Hintergrund
Die Offizielle Schweizer Bahnhofsuhr wurde 1944 vom Ingenieur Hans Hilfiker für die Schweizerischen Bundesbahnen entworfen. 1986 brachte MONDAINE die erste Armbanduhr auf den Markt, die von diesem Design inspiriert war. Heute gilt das Zifferblatt als Klassiker des modernen Schweizer Industriedesigns und prägt bis heute die Designsprache der Marke.
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Maria Valenzuela Mondaine Watch Ltd
Mondaine Watch Ltd.
m.valenzuela@mondaine.ch
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